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Rheinische Binnenhäfen rüsten sich für die Herausforderungen der Zukunft

1. RheinCargo Hafentag Die Binnenhäfen im Rheinland werden bei der Entwicklung des Güterverkehrs zwischen NRW und den Seehäfen eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Das war eine der zentralen Erkenntnisse beim 1. Rheincargo-Hafentag am 27. und 28. Oktober in Neuss.

Vor mehr als 200 Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Logistik bekannte sich NRW-Verkehrsminister Michael Groschek klar zum Ausbau der Häfen in Nordrhein-Westfalen. Angesichts der erwarteten Steigerung des Frachtaufkommens, insbesondere im Containerbereich, müsse der Anteil von Binnenschifffahrt und Bahntransport erhöht werden, um die verstopften Straßen zu entlasten. Dazu sei es unabdingbar, in Bahnstrecken und Häfen zu investieren, erklärte der Minister. Er gab das Ziel aus, dass man in den nächsten zehn Jahren in NRW rund 300 Hektar zusätzliche Flächen für intelligente Hafenlogistik bereitstellen müsse, die Hälfte davon im Rheinland.

Mit Blick auf marode Brücken und verfallende Infrastruktur einerseits sowie Bürgerproteste gegen Bauvorhaben andererseits forderte Groschek eine „neue Investitionskultur“ in Deutschland. Man brauche ein gesellschaftliches Klima, in dem der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur als notwendige Grundlage für Wachstum und Arbeitsplätze wieder mehr Wertschätzung und Verständnis erfahre.

Bei der zweitägigen Veranstaltung in Neuss diskutierten Experten über die Herausforderungen der Globalisierung für die Logistikbranche. Vertreter der Seehäfen Hamburg, Rotterdam und Antwerpen stellten ihre Ausbaupläne vor. Dabei wurde deutlich, dass dem Rheinland eine Schlüsselfunktion bei der Bewältigung der Warenströme aus und zu den Seehäfen zukommt. Alle Beteiligten waren sich einig: Ohne leistungsfähige Binnenhäfen und Bahnstrecken drohe der Lkw-Verkehr in Zukunft drastisch zuzunehmen. Damit würde jedoch das erklärte politische Ziel konterkariert, die umweltfreundlichen Verkehrsträger Binnenschiff und Bahn zu stärken.

RheinCargo-Geschäftsführer Horst Leonhardt betonte: „Mit dem Zusammenschluss der Rheinhäfen in Neuss, Düsseldorf und Köln in der 2012 gegründeten RheinCargo haben wir einen leistungsstarken Logistik-Verbund im Rheinland geschaffen, der in Kombination mit der international erfolgreichen Gütereisenbahn der RheinCargo eine solide Grundlage für die Zukunft bildet.“ Gleichwohl müsse man weiterhin in die Infrastruktur investieren, um erfolgreich zu bleiben. Als starker Partner der Industrie leiste RheinCargo einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region und trage zur Entlastung der Straßen bei.

Kontakt: Wünschen Sie weitere Informationen? Pressesprecher Michael Fuchs erreichen Sie telefonisch unter +49 (0) 221-390-1190, mobil unter +49 (0) 178 839 0320 und per E-Mail unter michael.fuchs@rheincargo.com.

Zum Unternehmen:
Die RheinCargo GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Häfen und Güterverkehr Köln AG und der Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG. Mit einem Hafenumschlag von 29,7 Millionen Tonnen (davon 19,1 Mio. t wasserseitig) sowie einer Transportleistung auf der Schiene von 24 Millionen Tonnen und vier Milliarden Nettotonnenkilometern im Jahr 2013 ist RheinCargo einer der größten Binnenhafenbetreiber Europas und das größte deutsche Privatunternehmen im Schienengüterverkehr.

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